Kitesurf

Kitesurfing:
Kitesurfen ist DER neue Wassersport, der viele Boardsportarten in sich vereint. Auf einem kleinen Brett (ähnlich einem Wakeboard, Snowboard, Surfbrett, typischerweise zwischen 120 – 200 cm Länge) lässt sich der Kiter mit einem Lenkdrachen über das Wasser ziehen. Durch den Auftrieb des Drachens lassen sich dabei extreme Sprünge – teils schon Flüge – vollbringen. Das ist Kiten!
Geschichte:
Der US-Amerikaner Cory Roeseler aus Oregon unternahm in den 80er Jahren die ersten sportlichen Versuche, die dem heutigen Kitesurfen sehr ähnlich sind. Er liess sich von einem starren gerahmten Drachen auf Wasserskiern über die Seen in Oregon ziehen. Etwa zeitgleich entwickelten die Gebrüder Legaignoux in Frankreich den so genannten Tubekite, der anhand eines Rahmens aus aufblasbaren Luftschläuchen das Starten aus dem Wasser möglich machte. Seinen Boom erlebte das Kitesurfen in den späten 90er Jahren auf den hawaiianischen Inseln. Viele der weltbesten Windsurfer – allen voran die lebende Legende Robby Naish – entdeckten das Kitesurfen als sportliche Herausforderung und ernstzunehmende Ergänzung zu ihrer bisherigen Profi-Karriere. Bei uns existiert der Sport seit ca. 1999 – und steckt noch in der Entwicklung.
Lernen:
Die einzige Kiteschule in der Schweiz mit eigenem Spot liegt im wunderschönen Engadin. Besser gesagt in Silvaplana. Dieser Ort war und ist vor allem bei den Windsurfern wegen des äusserst zuverlässigen Malojawindes bekannt und beliebt. Ende der 90er Jahre wurde auf dem Silvaplana See erstmals unterrichet. Die Kitesurf Schule von Stefan Popprath (Kite-Sailing-School-Silvaplana) war geboren.
Ich selbst war letzten Sommer erstmals dort und bin begeistert. Dank der professionelle Betreuung kamen die Erfolge schnell
. Der See ist übrigens auch im Winter zu empfehlen. Doch mehr dazu unter Snowkiting
